Enormer Handlungsbedarf: AK Antirassismuss der ver.di Jugend
und sensibilisieren vor allem die Mitglieder in ver.di“, umreißt Bundesjugendsekretär Ringo Bischoff eines der Hauptanliegen der ver.di Jugend. Nicht zuletzt angesichts des Anstiegs rechtsextrem motivierter Gewaltdelikte sehe man hier enormen Handlungsbedarf.
Seit ver.di-Gründung arbeitet der Arbeitskreis „Antirassismus“ des Bundesjugendvorstandes. Zu seinen Aufgaben gehört der Aufbau eines antirassistischen Netzwerkes, die Förderung der Arbeit gegen Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung in Betrieb und Gesellschaft sowie die Aufklärung der Öffentlichkeit. Der Arbeitskreis gestaltet unter anderem die Antirassismuskonferenz in Gladenbach, veröffentlicht Publikationen wie die Broschüre „Rechte Jugendkultur heute“ und unterstützt den Informationsaustausch zwischen regionalen Arbeitsgruppen und Bündnissen, inner- und außerhalb der Gewerkschaften.
„Die glaubhafte Entwicklung von ver.di als wesentlicher Teil der Zivilgesellschaft im Kampf für den solidarischen Umgang miteinander und gegen Rassismus und Rechtsextremismus hat gerade bei jungen Kolleginnen und Kollegen eine nicht zu unterschätzende Bedeutung für die Motivation zu aktivem gewerkschaftlichen Handeln“, unterstreicht Sebastian Bischoff vom AK Antirassismus.
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