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"Great place to work": SAP gewinnt Sonderpreis für Diversity Management

10.03.2007

Der „Great Place to Work-Wettbewerb“, der in Deutschland vom Forschungsinstitut psychonomics AG in Kooperation mit der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) des Bundesministerium für Arbeit und Soziales ausgerichtet wird, zeichnet jedes Jahr die Unternehmen mit der höchsten Arbeitsplatzqualität aus.

Dieser Beitrag wurde der Publikation "Aktiv + Gleichberechtigt März 2007" entnommen.

Die Bewertung der Arbeitsplatzqualität der Unternehmen erfolgt auf Grundlage einer Befragung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Kriterien wie Fairness und Respekt gegenüber den Beschäftigten, Identifikation der Angestellten mit ihrer Arbeit sowie Teamorientierung im Unternehmen. Außerdem wird ein Kultur-Audit zu Maßnahmen im Personalbereich durchgeführt.

Die Kriterien für den Diversity-Sonderpreis sind insbesondere Fragen zur Gleichbehandlung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft und religiösen Orientierung.

SAP Deutschland erhielt den Diversity-Preis 2006, weil Vielfalt als Potenzial verstanden wird und in der Personalauswahl wie -entwicklung eine wichtige Rolle spielt. Das Software-Unternehmen hat eine multikulturelle Belegschaft, die sich aus über 100 Nationen zusammensetzt. Die Angehörigen der verschiedenen Gruppen werden gezielt gefördert und Teams werden heterogen zusammengesetzt. SAP unterhält ein Global Diversity Office und hat eine Diversity-Beauftragte.

Der Betriebsrat, der bei SAP gegen den Willen der Unternehmensleitung nach einem harten Kampf durchgesetzt wurde, ist allerdings nicht ganz so euphorisch: „Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind alle sehr akademisch geprägt und gehören eher zur gehobenen Mittelschicht. Da ist Toleranz auch einfacher zu haben“, heißt es dort.

Weitere Informationen:
www.greatplacetowork.de

SAP Sonderpreis