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Für Gleichbehandlung: Betriebsvereinbarungen gegen Diskriminierung in der Praxis nun auf Englisch

10.04.2007

Seit nunmehr über zehn Jahren gibt es Betriebs- und Dienstvereinbarungen für Gleichbehandlung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mit Migrationshintergrund sowie gegen Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung.

Dieser Beitrag wurde der Publikation "Aktiv + Gleichberechtigt April 2007" entnommen.

Aus den ersten kleinen Anfängen heraus hat sich der Abschluss solcher Vereinbarungen sehr stark ausgeweitet. Sie werden auch als Ausdruck der Unternehmenskultur verstanden, bei der einerseits ethische Gründe eine Rolle spielen, andererseits die Vereinbarungen ein Produktivitätsfaktor sein können, da sie das Betriebsklima verbessern und einen Werbeeffekt nach außen haben. Bereits vor mehr als zwei Jahren erschien dazu eine Handreichung von Semiha Akin, Michaela Dälken und Leo Monz, die inzwischen auf englisch unter dem Titel „Integrating Foreign National Employees. Company Agreements – a practical guide“ vorliegt.

Die Auswertung gibt praktische Beratungs- und Gestaltungshinweise für die Entwicklung eigener Vereinbarungen zum Thema. Zahlreiche Hinweise geben darüber hinaus Anregungen für betriebliche Handlungsmöglichkeiten zur Stärkung der Chancengleichheit von Arbeitnehmenden aus Zuwandererfamilien und für Aktivitäten gegen Fremdenfeindlichkeit. Die Veröffentlichung ist über die Hans-Böckler-Stiftung oder den Buchhandel zu beziehen.

Eine Übersicht über bestehende Betriebs- und Dienstvereinbarungen steht bereit unter:
www.migration-online.de/betriebsvereinbarungen