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Aktiv in Schule und Beruf: Preisverleihung des Kumpelvereins

10.03.2008

Unter der Schirmherrschaft von Armin Laschet, Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, zeichnete der Verein „Mach meinen Kumpel nicht an!“ am 10. Dezember 2007 die besten Beiträge von Auszubildenden und Berufsschülern gegen Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung.

Dieser Beitrag wurde der Publikation "Aktiv + Gleichberechtigt März 2008" entnommen.

Ausgezeichnet wurden im Rahmen des Wettbewerbs „Die gelbe Hand“ kreative Aktivitäten von Jugendlichen, die vorbildhaft dazu ermuntern, sich mit Rassismus auseinanderzusetzen und für Gleichberechtigung von Menschen mit Migrationshintergrund einzutreten.

Elke Hannack, Mitglied des ver.di Bundesvorstandes begrüßte die Preisträger und betonte die Wichtigkeit des Kampfes gegen rechte Einstellungen. Armin Laschet lobte in seiner Laudatio die vorbildhaften Aktivitäten. Den ersten Preis erhielt die Jugendwerkstatt Gifhorn für ihren Kurzfilm über Rassismus. Die Stadt München erlangte den 2. Preis für ihre ausbildungsintegrierten Module „Vielfalt macht’s möglich“. Der Rap-Song „Time out for racism“ der Schülerinnen und Schüler der Richard-Müller-Berufsschule wurde mit dem dritten Preis ausgezeichnet.

Erstmalig konnte im Rahmen des Wettbewerbs ein Sonderpreis für NRW vergeben werden. Die Auszubildenden der INEOS Köln GmbH nahmen ihren Preis aus der Hand von Guntram Schneider, Vorsitzender des DGB NRW, entgegen.