"Die Gelbe Hand"-Wettbewerb: Die Preisverleihung
Am Freitag, 21. Mai 2010, war es so weit: In der ver.di-Bundesverwaltung in Berlin verlieh der Verein "Mach meinen Kumpel nicht an" den Preis "Die Gelbe Hand". An junge Menschen, die sich kreativ und engagiert gegen Ausländerfeindlichkeit und Rassismus wehren.
Mut gegen Rechts "Wir wollen nie wieder, dass die braune Pest ihren Ungeist über dieses Land, ja über Europa legen kann," sagte Michael Sommer, DGB-Vorsitzender, in seiner Eröffnungsrede zum 19. Bundeskongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes vor wenigen Tagen. "Dieser Kampf ist kein Ritual. Er ist tägliches Bekenntnis und tägliche Notwendigkeit." Deshalb kommt dieser Preisverleihung eine besondere Bedeutung zu.
Zu den Gewinnern des Wettbewerbs "Die gelbe Hand 2009/2010"
Und: Der Verein "Mach meinen Kumpel nicht an" hat neue Schubkraft: Michael Sommer (DGB-Vorsitzender), Frank Bsirske (ver.di-Vorsitzender) und Margret Mönig-Raane (stellvertretende ver.di-Vorsitzende) sind neue Fördermitglieder des Vereins. Auch Fördermitglied werden?

Wettbewerb "Gelbe Hand": Vor der Preisverleihung am 21. Mai 2010 in der ver.di-Bundesverwaltung in Berlin
Bernd Vallentin eröffnet die Preisverleihung
Bernd Vallentin, stellvertretender Vorsitzender des Vereins "Mach meinen Kumpel nicht an", eröffnete die Preisverleihung und moderierte den Festakt. "Über 40 Arbeiten wurden eingereicht. Überhaupt eine Auswahl treffen zu müssen, fiel uns schwer."

Giovanni Pollice, Vorsitzender des Vereins "Mach meinen Kumpel nicht an", würdigt die Preisträgerinnen und Preisträger. "Es sind gerade die kleinen, unspektakulären Aktionen, die eine große und wesentliche Rolle im Kampf gegen Ausländerfeindlichkeit spielen".
Gabriele Erpenbeck, Vertreterin des Niedersächsischen Innen- und Integrationsministers:
"Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbs 'Die gelbe Hand' haben ein deutliches Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung gesetzt. Ich bin positiv überrascht, mit welchen kreativen Beiträgen die Jugendlichen das Motto des bundesweiten Wettbewerbs umgesetzt haben." Sie übergab die Preise an die Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs 2009/2010.

Margret Mönig-Raane,stellvertretende ver.di-Vorsitzende:
"Rassistische und rechtsextreme Einstellungen widersprechen unseren gewerkschaftlichen Werten. Wir wollen die Würde aller Menschen und die demokratischen Rechte aktiv verteidigen. Die zivilgesellschaftlichen Organisationen, Vereine und Initiativen sind Bestandteil der demokratischen Gesellschaft. Sie leisten mit ihren Multiplikatorinnen und Multiplikatoren einen wichtigen Beitrag zur Sensibilisierung der ganzen Gesellschaft."
Filmbericht zur Preisverleihung (Der Film wurde von KBBZ Hallberg gedreht)
