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Elf Freunde müsst ihr sein: „Charta der Vielfalt“ künftig Verein

26.10.2010

Die Initiative „Charta der Vielfalt“ wird ab dem kommenden Jahr als Verein weitergeführt. Dies wurde offiziell auf einem Kongress am 23. September 2010 von der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung, Maria Böhmer, mitgeteilt.

Dieser Beitrag wurde der Publikation "Aktiv + Gleichberechtigt Oktober 2010" entnommen.

Ausrichter des Kongresses war die Deutsche Telekom. Zuvor hatte sich am 10. September der „Charta der Vielfalt e.V.“ gegründet. Elf Unternehmen bilden den neuen Verein und entscheiden über die weitere Ausrichtung der Charta. Im einzelnen sind das: BASF, Bayer, BP, Daimler, Deutsche Bahn, Deutsche Bank, Deutsche Telekom, E.ON, Ford, Henkel und McDonald's Deutschland. Auch die Integrationsbeauftragte wird sich weiterhin an der Gestaltung der Charta beteiligen.

Zur Vereinsstruktur heißt es in einer Erklärung: „In vier Gremien wird zukünftig über die inhaltliche Gestaltung der Charta abgestimmt, beraten und entschieden: In der Mitgliederversammlung, im Vorstand, im Beirat und der Geschäftsstelle. Die Mitgliederversammlung ist das Leitungsgremium des Vereins. Sie bestimmt maßgeblich deren strategische Entwicklung und inhaltliche Ausrichtung.

Aus dem Kreis der Mitgliederversammlung wurde ein Vorstand gewählt, der die Geschäfte des Vereins führt. Ein Beirat repräsentiert die Anliegen aller Unterzeichnersegmente und hat beratende Funktion für den Vorstand des Vereins. Die operativen Aktivitäten der Initiative werden durch eine Geschäftsstelle geplant und durchgeführt.“ In den Vorstand gewählt wurden Silvia Merretz (McDonalds Deutschland) und Birgit Reinhardt (Deutsche Bahn AG). Die Integrationsbeauftragte Maria Böhmer ist festes Vorstandsmitglied und unterstützt den Verein auch weiterhin finanziell. Vorstandsvorsitzende des neuen Vereins ist Silvia Merretz.

Die „Charta der Vielfalt“ wurde im Dezember 2006 unter Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin ins Leben gerufen. Die Charta, die ein grundlegendes Bekenntnis zu Vielfalt, Toleranz, Fairness und Wertschätzung in der Arbeitswelt verpflichtet, ist bislang von rund 870 Unternehmen unterzeichnet worden.