Startseite
 

Übergriffe verurteilt: Erklärung des Kumpelvereins

15.05.2012

Der Verein „Mach meinen Kumpel nicht an! e. V.“ verurteilt die Angriffe von Angehörigen der islamischen Sekte der Salafisten auf Polizistinnen und Polizisten am 5. Mai 2012 in Bonn auf das Schärfste. Auch die unsägliche Provokation der rechtsextremen Partei Pro NRW rechtfertigt die Ausschreitungen, bei denen 29 Polizistinnen und Polizisten verletzt wurden, davon zwei schwer, in keiner Weise.

Gleichzeitig weist der Kumpelverein darauf hin, dass er weiterhin gemeinsam mit Vertretern von Gewerkschaften, zivilgesellschaftlichen Organisationen und den in Deutschland vertretenen Religionsgemeinschaften aktiv gegen die islamfeindlichen Provokationen von Pro NRW vorgehen wird – so wie das zum Beipsiel Ende April in Essen-Kray auf friedliche Weise erfolgreich praktiziert wurde.

Im übrigen erwartet der Verein „Mach meinen Kumpel nicht an! e. V.“ von der Politik und der Justiz, die Volksverhetzung von Pro NRW zu unterbinden. Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit stören nicht nur das friedliche Zusammenleben in Deutschland, sondern widersprechen zutiefst den demokratischen Grundfesten dieser Gesellschaft.

Dieser Beitrag wurde der Publikation "Aktiv + Gleichberechtigt Mai 2012" entnommen.