Eine Gruppe von fünf GesamtschülerInnen führ te ein Interview mit Boy, der mittlerweile an ihrer Gesamtschule als Hausmeister tätig ist. 1973 migrierte er aus Kars, einer türkischen Stadt an der Grenze zu Armenien mit vielen Schnittpunkten zu georgischer, griechischer, russischer, armenischer und türkischer Kultur, nach Deutschland. Der Film dokumentiert Boy’s Erfahrungen aus seiner Anfangszeit in Deutschland in einem Wohnheim für sogenannte „Gastarbeiter “ und seinem beruflichen Lebensweg in Deutschland. Anders als sein in Deutschland geborener Sohn, der mittlerweile in der Türkei lebt, entschied sich Boy dafür, in Deutschland zu bleiben.
Der 25-minütige Film, der durch das NRW-Landesprogramm Kultur & Schule gefördert wurde, gibt einen Einblick in die Lebensrealität eines Einwanderers. So macht er neugierig auf die vielfältigen Migrationsgeschichten, die überall in der Nachbarschaft anzutreffen sind. Der Film eignet sich für die Bildungsarbeit, um die alltäglichen Erfahrungen von MigrantInnen zu thematisieren ebenso, wie als Einstieg in die Arbeit mit Zeitzeugen der Migration.