NSU-Komplex auflösen!

NSU-Tribunal vom 17. bis 21. Mai in Köln

20.04.2017

„Ich klage um die Opfer der NSU-Mord- und Anschlagsserie, ich klage an die rassistische Gewalt in Deutschland und die Personen, die diese Gewalt ausführen oder anordnen", heißt es im Aufruf des NSU-Tribunals, einem Aktionsbündnis aus antirassistischen, migrantischen und künstlerischen Organisationen, das sich solidarisch mit den Opfern des NSU-Terrors zeigt und die Aufklärung der rechtsextremen Morde, sowie die Bekämpfung von Rassismus einfordert. Das Bündnis wird vom ver.di- Bundesmigrationsausschuss unterstützt.

„Die Vorgänge um den Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) haben deutlich gemacht, wie institutioneller Rassismus in der Bundesrepublik Deutschland denjenigen in die Hände spielt, die bereit sind, ihren Hass auf Menschen anderer Herkunft in die Tat umzusetzen. Als Gewerkschaft des öffentlichen Dienstes sind wir als ver.di gefordert, daran mitzuwirken, dass eine systematische und von Behörden und Medien getragene Umkehrung der Opfer rassistischer Anschläge in Täter und Verantwortliche nie wieder möglich ist. Deshalb beteiligen wir uns und unterstützen als ver.di Bundesmigrationsausschuss das NSU-Tribunal", erklärt Hussein Jinah, Personalrat bei der Stadt Dresden, Vorsitzender des dortigen Ausländerbeirats und stellvertretender Vorsitzender des Bundesmigrationsausschuss von ver. di.

Vom 17. bis 21. Mai finden in Köln in diesem Rahmen Aktionstage – in Form von Workshops, Theateraufführungen, Filmvorführungen, Musik und Tanz – statt.

Mehr Informationen zu den Aktionstagen in Köln, sowie den Spendenaufruf des NSU-Tribunals findet ihr auf: http://nsu-tribunal.de/

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