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AK MigrantInnen debattiert mit Kommunalpolitikern

2006

Träger

verdi Thüringen

Thema

  • Antirassismus
  • Rechtsextremismus

Hintergrund und Ziel

Der Arbeitskreis MigrantInnen der ver.di Thüringen führt im September ein offenes Forum mit Kommunalpolitikern und Kommunalpolitikerinnen durch. „Dabei handelt es sich um einen Versuch, Bürgermeister und Landräte, unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit dazu zu bewegen in den Kommunen mehr Aktivitäten und Aufklärung gegen Ausgrenzung, Diskriminierung und rechte Gewalt zu unternehmen“, legt Angelo Lucifero von ver.di Thüringen die Ziele dar.

Zielgruppe

  • Breite Öffentlichkeit

Art des Projekts

  • Netzwerke und Kooperationen (Arbeitsgruppen, Bündnisse)

Inhalt / Ablauf

Es gehe aber nicht bloß um Lippenbekenntnisse, sondern um die Umsetzung konkreter Maßnahmen. Die Teilnehmenden am Forum wollen mit den politischen Entscheidungsträger darüber debattieren, was sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten dagegen unternehmen können.

Offizielle Statistiken weisen für Thüringen nur wenige rassistische Gewalttaten aus, Lucifero verweist jedoch darauf, dass viele Übergriffe statistisch nicht erfasst werden.

Neben Maßnahmen gegen Gewalt ist aber auch Aufklärung nötig. „Bezeichnend für die Lage in Thüringen ist, dass obwohl es hier nur etwa 6.000 nichtdeutsche Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen gibt, 58% der Thüringer glauben, dass die Ausländer schuld an der Arbeitslosigkeit seien“, so Lucifero.

Offennes Forum

Reichweite

  • landesweit

Kontakt

Verdi Thüringen, FB 12/FB 13
Angelo Lucifero
Schillerstraße 44
99096 Erfurt
angelo.lucifero@verdi.de