Lernen und Arbeiten im ehemaligen KZ Sachsenhausen
2006
Träger
-Thema
- Rechtsextremismus
Hintergrund und Ziel
Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus fördernZielgruppe
- Jugendliche/Auszubildende/SchülerInnen
Art des Projekts
- Veröffentlichungen und Materialien
Inhalt / Ablauf
Das Projekt besteht seit nunmehr zwölf Jahren am Schulzentrum an der Alwin-Lonke-Straße in Bremen und seit acht Jahren am Oberstufenzentrum Oberhavel II-Technik in Hennigsdorf/Velten. Die Auszubildenden nehmen im ehemaligen KZ Sachsenhausen Ausbesserungsarbeiten bzw. Instandhaltungsarbeiten (Maurer-, Maler-, Zimmermanns-Vermessungsarbeiten etc.) vor.Über die praktische Tätigkeit am authentischen Ort des Geschehens werden die Schüler/-innen an den Themenkreis Nationalsozialismus und Rechtsextremismus herangeführt. Die von den Berufsschullehrer/-innen angeleiteten Arbeiten soll die Azubis motivieren, sich mit diesen Inhalten zu beschäftigen. „Wie können Jugendliche an das Lernen herangeführt werden? Die sollen sich nicht in eine Bibliothek setzen“, so eine Lehrerin. „Als Fachleute, die hier auch ihren Beruf ausüben, haben sie noch mal einen anderen Zugang und entwickeln so ein eigenständiges Interesse an dem, was in Sachsenhausen passiert ist. "
Lernen und Arbeiten" durchbricht den Schul- und Ausbildungsalltag, setzt jedoch an den Arbeitsweltrealitäten der Jugendlichen und an ihren beruflichen Kompetenzen an. Als vorbildliches Projekt innerhalb der historisch-politischen Bildung wurde das Lernen und Arbeiten im ehemaligen KZ Sachsenhausen vom Verein "Mach meinen Kumpel nicht an!" im Rahmen des Wettbewerbs "Im Netz gegen Rechts ausgezeichnet."
Reichweite
- lokal
Ort
BremenKontakt
Schulzentrum des Sekundarbereichs IIan der Alwin-Lonke-Straße
Herr Joachim Gries
Alwin Lonke Straße 71
28719 Bremen
Telefon: 0421 361 16560
Telefax: 0421 361 16609
Anmerkungen
Den zum Projekt 2005 steht hier zum Download bereit.Den Film zum Projekt können Sie entleihen über www.migration-online.de/medienverleih
