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Ausstellung: "Neonazi und Soziale Frage"

2008

Träger

IG Metall Jugend Berlin/Brandenburg/Sachsen

Kooperationspartner

antifaschistische Linken Berlin

Thema

  • Antirassismus
  • Antisemitismus
  • Rechtsextremismus

Hintergrund und Ziel

Auf acht Ausstellungstafeln informiert die neue Ausstellung „Neonazis und Soziale Frage“ den Versuch der Rechten, die soziale Frage zu besetzen und was man als GewerkschafterIn dagegen tun kann. 

Zielgruppe

  • Betriebs-/Personalräte/Vertrauensleute
  • Breite Öffentlichkeit
  • Jugendliche/Auszubildende/SchülerInnen
  • LehrerInnen/ MultiplikatorInnen

Art des Projekts

  • Projekt- und Gedenktage / Ausstellungen

Inhalt / Ablauf

Die Ausstellung setzt sich mit der Besetzung der "Sozialen Frage" durch Neonazis auseinander. Dies ist ken neues Phänomen. Schon im Nationalsozialismus gab es einen Parteiflügel der NSDAP um Gregor Straßer, der einen „nationalen Sozialismus“ anstrebte und einen völkischen und antisemitisch codierten „Antikapitalismus“ propagierte. Heute propagieren rechte Parteien wie die NPD einen Mindeslohn für Deutsche und veranstalten Demonstration gegen die Globalisierung. Auch gewerkschaftlichen Proteste gegen den Sozialabbau wie die Anti-Hartz-Demonstrationen oder die Rente mit 67 versuchen sie für ihr rassistisches und antisemitisches Weltbild zu vereinnahmen.

Auch wenn Parolen und Forderungen der Rechten in Bezug auf die soziale Frage scheinbar denen der Gewerkschaften ähnlich sind, liegt diesen ein vollkommen anderes Menschen- und Weltbild zugrunde. In der Idee der Volksgemeinschaft verbindet sich völkischer Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus. MigrantInnen, Juden und Jüdinnen, Behinderte, GewerkschafterInnen und alle, die rechtes Denken aus politischen Gründen ablehnen, stehen außerhalb dieser nationalistischen Gemeinschaft und sollen aktiv ausgegrenzt und verfolgt werden.

Deshalb ist es wichtig, bei der gewerkschaftlichen Arbeit die antirassistische Ausrichtung der eigenen Politik deutlich zu machen. So können Neonazis nicht mehr an gewerkschaftliche Forderungen andocken und finden keine Anknüpfungspunkte mehr.


Reichweite

  • bundesweit

Ort

Berlin

Kontakt

IG Metall Jugend Berlin/Brandenburg/Sachsen
Alte Jakobstr. 149
10969 Berlin
030/ 2537 5098
Lars.Buchholz@igmetall.de