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Schweigeminute - Gedenken an Opfer rechtsextremistischer Gewalt

2012

Träger

Deutscher Gewerkschaftsbund

Kooperationspartner

Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände

Thema

  • Antirassismus
  • Antisemitismus
  • Fremdenfeindlichkeit
  • Rechtsextremismus

Hintergrund und Ziel

Gedenken an Opfer rechtsextremistischer Gewalt (NSU)

Zielgruppe

  • Breite Öffentlichkeit

Art des Projekts

  • Präsenz auf Straßen und Plätzen (Demonstrationen und Gegendemonstrationen, öffentliche Aktionen)

Inhalt / Ablauf

Der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände riefen gemeinsam auf, am Donnerstag, den 23.Februar 2012, 12:00 Uhr, für eine Schweigeminute in der Arbeit inne zu halten, um der Opfer rechtsextremistischer Gewalt zu gedenken. Die Schweigeminute fand zeitgleich mit der zentralen Gedenkveranstaltung der Verfassungsorgane des Bundes für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt statt.

Zahlreiche Unternehmen, Verbände und öffentliche Verwaltungen sind dem Aufruf von DGB und BDA zu einer Schweigeminute für die Opfer rechtsextremer Gewalt gefolgt. In mehreren Städten ruhte der Nahverkehr. Der DGB-Vorsitzende Michael Sommer zeigte sich überwältigt: "Ein deutliches Signal gegen Rassismus“.

Konzerne wie die Deutsche Telekom, die Deutsche Bahn und die Volkswagen AG beteiligten sich ebenso an der Schweigeminute wie Unternehmen der Dienstleistungsbranche, Kirchen und Verbände. In Berlin und Frankfurt am Main ruhte der komplette Nahverkehr um zwölf Uhr für eine Minute. Auch in Hannover, Hamburg, Osnabrück, Göttingen, Gießen und Lüneburg blieben Busse und Bahnen für eine Minute stehen. 

Der Verein "Mach meinen Kumpel nicht an!" gedachte gemeinsam mit der Hans-Böckler-Stiftung und dem DGB-Bildungswerk Bund in Düsseldorf den Opfern.  

Reichweite

  • bundesweit