Zukunftswerkstatt – Deine Ideen für eine vielfältige und gleichberechtigte Arbeitswelt

Mitmachen - Gestalten - Verändern

 

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Was ist die Zukunftswerkstatt?

Die Zukunftswerkstatt ist ein Mitmach-Format für Beschäftigte und Aktive, die sich für mehr Vielfalt und Gleichberechtigung in der Arbeitswelt einsetzen möchten. Hier bist Du nicht nur Zuhörer*in, sondern gestaltest selbst aktiv mit!

Ob spontan am Infostand oder im Rahmen eines Workshops: Du kommst mit anderen ins Gespräch, teilst Erfahrungen und erarbeitest neue Ideen. Im Mittelpunkt stehen Herausforderungen im Umgang miteinander – aber vor allem auch Lösungen für mehr Vielfalt, Solidarität und Gleichberechtigung im Arbeitsalltag, die Ihr gemeinsam entwickelt.

Die Zukunftswerkstatt schafft Raum für unterschiedliche Perspektiven, lebendigen Austausch und gegenseitiges Verständnis. Sie lädt ein, neue Visionen zu entwerfen und Wege zu einem respektvollen, vielfältigen und diskriminierungssensiblen Miteinander in der Arbeitswelt zu finden.

 

Wie läuft die Zukunftswerkstatt ab?

Unter dem Motto „Vielfalt und Zusammenhalt in der Arbeitswelt“ kannst du:

  • Erfahrungen teilen
  • neue Ideen entwickeln
  • mit Kolleg*innen ins Gespräch kommen

Die Zukunftswerkstatt besteht aus drei aufeinander aufbauenden Stationen:

  • Station 1: Kritikphase – Probleme offen ansprechen
  • Station 2: Fantasiephase – Kreative Ideen entwickeln
  • Station 3: Realisierungsphase – Wandel aktiv gestalten

 

Wie viel Zeit solltest du einplanen?

Je nachdem, ob die Zukunftswerkstatt am Infostand oder als Workshop stattfindet, kann der Zeitaufwand unterschiedlich sein.

  • Am Infostand: Plane ca. 10-20 Minuten pro Person ein.
  • Im Workshop: Rechne mit 2 bis 3 Stunden, damit genug Raum für Austausch und Ideen bleibt.

Die Teilnehmendenzahl für einen Workshop sollte zwischen 10-20 Personen liegen.

 

Welche Materialien werden für die Zukunftswerkstatt benötigt?

Für die Umsetzung benötigst du folgende Materialien:

 

 

Was erwartet dich an den drei Stationen?

 

 

Station 1 – Probleme offen ansprechen

Jede Zukunftswerkstatt beginnt mit einer Kritikphase. Hier kannst du offen ansprechen, was dich in deinem Arbeitsumfeld stört oder belastet. Neue Ideen entstehen leichter, wenn wir ehrlich auf das blicken, was aktuell nicht gut läuft. Teile deine Erfahrungen, zum Beispiel im Hinblick auf Missverständnisse, Spannungen oder unausgesprochene Erwartungen. Auch Diskriminierungserfahrungen oder andere Formen von Benachteiligung können hier Raum finden. Probleme und Konflikte ehrlich zu benennen, ist der erste Schritt zu mehr Verständnis und Veränderung.

So kannst Du mitmachen:

  1. Schreibe deine Gedanken auf rote Moderationskarten.
  2. Hefte sie ans Plakat.
  3. Setze ggf. Klebepunkte bei Aussagen, denen du zustimmst.

Orientiere Dich dabei an folgenden Leitfragen:

  • Welche Probleme erlebst du im Berufsalltag, wenn es um Vielfalt und den Umgang miteinander geht?
  • Welche Herausforderungen nimmst du in deinem Umfeld wahr?
  • Wo erlebst du Ausgrenzung oder Ungleichheit?
  • Was stört dich?

 

Station 2 – Kreative Ideen entwickeln

Die zweite Phase der Zukunftswerkstatt ist die Fantasiephase. Hier ist Raum für neue Ideen und kreative Lösungsansätze. Überlege, wie ein respektvolles und gleichberechtigtes Zusammenleben am Arbeitsplatz aussehen kann und welche Möglichkeiten es gibt, Vorurteile abzubauen und Diskriminierung entgegenzuwirken. Bringe deine Ideen ein und überlege, wie ihr vor Ort Veränderungen anstoßen könnt. Erlaube dir, groß zu denken! Denn hier geht es um kreative Ansätze und neue Perspektiven. Alles ist willkommen – von kleinen Impulsen bis zu visionären Ideen.

So kannst du mitmachen:

  1. Schreibe deine Ideen auf gelbe Moderationskarten.
  2. Hefte sie ans Plakat.
  3. Setze ggf. Klebepunkte bei Vorschlägen, die du gut findest.

Orientiere dich dabei an folgenden Leitfragen:

  • Welche Ideen hast du, um mehr Vielfalt und Zusammenhalt zu schaffen?
  • Was würde das Miteinander am Arbeitsplatz gerechter, respektvoller und offener machen?
  • Welche Veränderungen wünscht du dir?
  • Wie stellst du dir den idealen Arbeitsplatz vor?

 

Station 3 – Wandel aktiv gestalten

Die Zukunftswerkstatt endet mit der Realisierungsphase. Jetzt geht es darum, die Ideen und Vorschläge weiterzudenken und zu konkretisieren. Überlege, welche Schritte nötig wären, um die Ideen am Arbeitsplatz in die Realität umzusetzen. Möglicherweise gibt es Dinge, die sich direkt umsetzen lassen. Für andere Veränderungen braucht es vielleicht Unterstützung, Ressourcen oder Verbündete. Halte fest, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und denk immer dran: Oft sind es die kleinen Dinge, die etwas in Bewegung bringen.

So kannst Du mitmachen:

  1. Halte die nächsten Schritte auf grünen Moderationskarten fest.
  2. Hefte sie ans Plakat.
  3. Setze ggf. Klebepunkte bei Ansätzen, die du unterstützt.

Orientiere Dich dabei an folgenden Leitfragen:

  • Was muss passieren, damit deine Idee zur Realität wird?
  • Welche Ressourcen brauchst du für die Umsetzung?
  • Welche Unterstützung ist nötig?

 

Mach mit und tausche dich aus!

Die Zukunftswerkstatt lebt vom Austausch. Nutze die Gelegenheit, um mit Kolleg*innen ins Gespräch zu kommen und neue Perspektiven kennenzulernen. Vielleicht sieht jemand die Dinge ganz anders – oder ihr habt viel gemeinsam. Genau daraus kann sich etwas Neues entwickeln.

Zukunft entsteht im Miteinander!

 


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