Seit Jahrzehnten stehen die Gewerkschaften an der Seite des Vereins „Mach‘ meinen Kumpel nicht an!“, um sich gemeinsam gegen Rechtsextremismus und für eine gleichbehandelte, solidarische Arbeitswelt einzusetzen. Dieses historische Engagement ist heute notwendiger denn je. Nicht erst seit, aber insbesondere seit dem Anschlag vom 9. Oktober 2019 in Halle/Saale ist uns bewusst, dass Antisemitismus nicht nur in der Vergangenheit, sondern auch in unserer Gegenwart eine bedrohliche Realität darstellt.
Das Team der DGB-Region Halle-Dessau sieht es als seine Pflicht, sich diesem Phänomen offensiv zu stellen. Als Gewerkschafter*innen wissen wir: Antisemitismus spaltet Belegschaften, untergräbt Vertrauen und steht im Widerspruch zu allen Prinzipien von Respekt und Vielfalt, für die wir einstehen.
Wir wollen in unserer Region einen breiten, offenen Austausch mit Betriebsräten, Arbeiter*innen und Angestellten fördern, um das Thema gemeinsam zu diskutieren und die Weichen für eine Zukunft zu stellen, in der Angriffe auf die menschliche Würde keinen Platz haben.
Deshalb bekräftigen wir unsere Zusammenarbeit mit dem Verein „Mach‘ meinen Kumpel nicht an!“ und machen den Kampf gegen Antisemitismus zu einem unserer Schwerpunktthemen.
