Am 17. September fand in Leverkusen der Auftakt unserer neuen Veranstaltungsreihe im Rahmen des Projekts „Aktiven-Netzwerk für Vielfalt und Zusammenhalt“ statt. Im Fokus: Antisemitismus – mit starkem Input und lebendigen Diskussionen.
Nach der Begrüßung hob Nina Melches, Bezirksleiterin der IGBCE Leverkusen, die Bedeutung der Zusammenarbeit mit der Gelben Hand hervor und unterstrich, dass der Einsatz für Vielfalt und Zusammenhalt in den Betrieben heute wichtiger sei denn je.
Es folgte ein Impulsvortrag von Micha Neumann von der Dortmunder Beratungsstelle für Antidiskriminierungsarbeit mit dem Schwerpunkt Antisemitismus (ADIRA), der den historischen Kontext antisemitischer Diskriminierung nachzeichnete und zeigte, wie aktuell das Thema bleibt.
Im anschließenden Austausch teilten Teilnehmende Erfahrungen und suchten gemeinsam nach Wegen für eine diskriminierungssensible Praxis. Das Treffen und der Austausch zeigten: Zusammenleben gelingt besser, wenn Unterschiede respektiert und Gemeinsamkeiten gestärkt werden.
Nun richtet sich der Blick nach vorn: Auch die nächsten Afterwork-Treffen in München (9. Oktober) und Halle (29. Oktober) werden sich dem Schwerpunkt Antisemitismus widmen. Im weiteren Verlauf der Reihe stehen andere Diskriminierungsformen im Mittelpunkt. So werden Perspektiven Betroffener sichtbar und in den Austausch einbezogen.
