In den IGBCE‑Branchen arbeiten Menschen aus unterschiedlichen Ländern Seite an Seite. Ohne Kolleg*innen mit Migrationsgeschichte würden viele Betriebe zum Beispiel in Chemie, Glas oder Energie kaum funktionieren. Dennoch erleben wir Respektlosigkeit und Anfeindungen – im Netz, auf dem Arbeitsweg, im Betrieb. Das schwächt das Miteinander, das die gemeinsame Arbeit trägt. Als IGBCE setzen wir auf konkrete Schritte: Unsere Mitglieder im interkulturellen Bundesarbeitskreis (iBAK) bringen Erfahrungen aus den Betrieben ein und entwickeln Impulse, wie Vielfalt im Arbeitsalltag gelebt werden kann. Daraus entstehen Qualifizierungen für „Aktive” zu Antidiskriminierung, mehrsprachige Informationen, Beratungsangebote und Projekte wie „Gemeinsam für Vielfalt“. Zusammen mit dem iBAK, den Vertrauensleuten und den IGBCE-Betriebsräten sorgen wir dafür, dass all das vor Ort wirkt – durch Hinhören, Eingreifen und solidarisches Handeln.
Deshalb ist auch der „Kumpelverein“ seit Jahrzehnten ein zentraler Partner der IGBCE. Er schafft nicht nur Bewusstsein für die Realität von Hass und Gewalt, sondern stärkt mit Workshops und Materialien Kolleg*innen vor Ort. Gemeinsam zeigen wir: Vielfalt schafft keine Probleme – sie schafft Lösungen!
