Aktiv für Chancengleichheit

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Ausgabe 2021/3-4

Solidarität. Grenzenlos.

Gewerkschaften setzen starkes Zeichen in den Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 15. bis 28. März

Die Internationalen UN-Wochen gegen Rassismus fanden in diesem Jahr vom 15. bis 28. März 2021 unter dem Motto „Solidarität. Grenzenlos“ statt. Ob auf Plakaten gut sichtbar in den Fenstern, mit Kreide auf der Straße, bei Stadtführungen, auf Bierdeckeln oder digital im Netz: Rund 1200 kreative Aktivitäten waren zum Start der Wochen angekündigt. Die Vorsitzende des Stiftungsrates der Stiftung gegen Rassismus, Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth, eröffnete in einer digitalen Auftaktveranstaltung am 15. März die Aktionswochen. Diese werden von der Stiftung, zu deren Gründungsinitiatoren im Jahr 2014 auch der DGB gehörte, geplant und koordiniert.

Wie in jedem Jahr waren daher auch die Gewerkschaften maßgeblich an der Durchführung von Veranstaltungen beteiligt. Die Auftaktveranstaltung der IG BCE wurde in diesem Jahr gemeinsam mit dem Chemieunternehmen BASF in Ludwigshafen organisiert. Am 15. März diskutierten nach der Eröffnung durch Vorstandsmitglied der BASF, Michael Heinz, und des IG BCE-Vorstandsmitglieds Petra Reinbold-Knape Betriebsräte, Ausbilder*innen und Gewerkschafter*innen das Thema „Vielfalt eint – in Betrieb und Gesellschaft.“ Moderiert wurde die Gesprächsrunde von unserem Gelbe-Hand-Vorstandsmitglied und IG BCE-Gewerkschafterin, Regina Karsch. Die IG BCE wolle während der Wochen das klare Signal setzen, dass man rechtspopulistischen oder rechtsextremistischen Positionen keinen Raum gebe, so Reinbold-Knape. Die IG BCE sei in der Pflicht, Menschenrechte und Demokratie zu verteidigen und zu stärken: „Wir müssen noch entschlossener als bisher Hass und Ausgrenzung von Beginn an bekämpfen. Wir müssen denen, die Rassismus erfahren, zuhören und sie ernst nehmen – immer.“

Am 21. März, dem Internationalen Tag gegen Rassismus, diskutierte Anja Piel vom DGB-Bundesvorstand mit Christiane Benner, Zweite Vorsitzende der IG Metall, und Dr. Cihan Sinanoğlu vom Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung in einer digitalen Diskussionsrunde des DGB die Frage: Was tun gegen Rassismus? Um dagegen effektiv auf allen Ebenen vorzugehen, plädierte Anja Piel dafür, Rassismus stärker als strukturelles Problem zu begreifen: „In Deutschland nehmen wir Rassismus oft im Zusammenhang mit Gewalttaten von Rechtsextremen wahr. Aber rassistische Diskriminierung braucht nicht zwingend ideologische Grundlagen. Deshalb brauchen wir ebenfalls einen klaren Blick auf rassistische Diskriminierung im Alltag, die ein enormes Problem darstellt und müssen auch institutionelle und strukturelle Formen von Rassismus betrachten und bekämpfen.”

Als Gelbe Hand waren wir ebenfalls im Rahmen der Internationalen Wochen aktiv und organisierten am 24. März die Online-Veranstaltung „Gemeinsam gegen Hass, Gewalt und Rassismus“: Was kann man als demokratische Gesellschaft, aber auch als Gewerkschaft Hass und Rassismus entgegensetzen? Das war eine zentrale Frage, die Journalistin Ferda Ataman, Vorsitzende der Neuen Deutschen Medienmacher*innen, Hivzi Kalayci von der IG BAU und Heike Kleffner, Geschäftsführerin des Verbands der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V. unter der moderierenden Leitung von Daniela Milutin, ver.di-Gewerkschaftssekretärin, gemeinsam erörterten (siehe ausführlicher Bericht auf Seite 2). Für unseren Vorsitzenden Dietmar Schäfers bieten die Wochen gegen Rassismus eine Plattform, diese Debatten sichtbar und breit in die Gesellschaft zu tragen und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten: „Antisemitische Verschwörungsmythen und Hass in sozialen Netzwerken, rechter Terror und Gewalt, der zunehmende Alltagsrassismus, all dies angefeuert durch rechte Akteure in Parlamenten – die Herausforderungen für unsere Demokratie sind enorm. Umso wichtiger ist es, dass wir uns vernetzen und mit zivilgesellschaftlichen Akteuren austauschen, die gegen Rassismus ihre Stimme erheben. Wir müssen gemeinsam ein lautes und sichtbares Zeichen setzen, dass Rassismus, Antisemitismus und völkischer Nationalismus in unserer Gesellschaft keinen Platz haben. Gerade wir Gewerkschaften stehen für das, was das diesjährige Motto besagt: Solidarität. Grenzenlos.“

Ganz in diesem Sinne gab es viele weitere digitale Bildungsveranstaltungen. Die GEW beschäftigte sich in Online-Seminaren aus zeithistorischer Sicht mit der Situation der „DDR-Vertragsarbeiter*innen: Zwischen Rassismus und Solidarität vor und nach 1989“ und in einem weiteren Seminar mit der aktuellen Gefahr für die Demokratie durch Verschwörungsmythen. Das Bildungszentrum der IG BCE in Haltern am See widmete dem Thema eine ganze „Woche der Demokratie“. All diese Aktivitäten sind ein starkes Zeichen. Denn Rassismus und Rechtsextremismus existieren auch in Pandemie-Zeiten. Die Gewerkschaften stellten sich dem, auch in diesem Jahr, in aller Deutlichkeit entgegen.

Mehr Infos zu den Internationalen Wochen und zur Arbeit der Stiftung findet ihr unter h<link https: stiftung-gegen-rassismus.de external-link-new-window internal link in current>ttps://stiftung-gegen-rassismus.de/.

2/2021

Solidarität. Grenzenlos.

Gewerkschaften setzen starkes Zeichen in den Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 15. bis 28. März

Die Internationalen UN-Wochen gegen Rassismus fanden in diesem Jahr vom 15. bis 28. März 2021 unter dem Motto „Solidarität. Grenzenlos“ statt. Ob auf Plakaten gut sichtbar in den Fenstern, mit Kreide auf der Straße, bei Stadtführungen, auf Bierdeckeln oder digital im Netz: Rund 1200 kreative Aktivitäten waren zum Start der Wochen angekündigt. Die Vorsitzende des Stiftungsrates der Stiftung gegen Rassismus, Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth, eröffnete in einer digitalen Auftaktveranstaltung am 15. März die Aktionswochen. Diese werden von der Stiftung, zu deren Gründungsinitiatoren im Jahr 2014 auch der DGB gehörte, geplant und koordiniert.

Wie in jedem Jahr waren daher auch die Gewerkschaften maßgeblich an der Durchführung von Veranstaltungen beteiligt. Die Auftaktveranstaltung der IG BCE wurde in diesem Jahr gemeinsam mit dem Chemieunternehmen BASF in Ludwigshafen organisiert. Am 15. März diskutierten nach der Eröffnung durch Vorstandsmitglied der BASF, Michael Heinz, und des IG BCE-Vorstandsmitglieds Petra Reinbold-Knape Betriebsräte, Ausbilder*innen und Gewerkschafter*innen das Thema „Vielfalt eint – in Betrieb und Gesellschaft.“ Moderiert wurde die Gesprächsrunde von unserem Gelbe-Hand-Vorstandsmitglied und IG BCE-Gewerkschafterin, Regina Karsch. Die IG BCE wolle während der Wochen das klare Signal setzen, dass man rechtspopulistischen oder rechtsextremistischen Positionen keinen Raum gebe, so Reinbold-Knape. Die IG BCE sei in der Pflicht, Menschenrechte und Demokratie zu verteidigen und zu stärken: „Wir müssen noch entschlossener als bisher Hass und Ausgrenzung von Beginn an bekämpfen. Wir müssen denen, die Rassismus erfahren, zuhören und sie ernst nehmen – immer.“

Am 21. März, dem Internationalen Tag gegen Rassismus, diskutierte Anja Piel vom DGB-Bundesvorstand mit Christiane Benner, Zweite Vorsitzende der IG Metall, und Dr. Cihan Sinanoğlu vom Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung in einer digitalen Diskussionsrunde des DGB die Frage: Was tun gegen Rassismus? Um dagegen effektiv auf allen Ebenen vorzugehen, plädierte Anja Piel dafür, Rassismus stärker als strukturelles Problem zu begreifen: „In Deutschland nehmen wir Rassismus oft im Zusammenhang mit Gewalttaten von Rechtsextremen wahr. Aber rassistische Diskriminierung braucht nicht zwingend ideologische Grundlagen. Deshalb brauchen wir ebenfalls einen klaren Blick auf rassistische Diskriminierung im Alltag, die ein enormes Problem darstellt und müssen auch institutionelle und strukturelle Formen von Rassismus betrachten und bekämpfen.”

Als Gelbe Hand waren wir ebenfalls im Rahmen der Internationalen Wochen aktiv und organisierten am 24. März die Online-Veranstaltung „Gemeinsam gegen Hass, Gewalt und Rassismus“: Was kann man als demokratische Gesellschaft, aber auch als Gewerkschaft Hass und Rassismus entgegensetzen? Das war eine zentrale Frage, die Journalistin Ferda Ataman, Vorsitzende der Neuen Deutschen Medienmacher*innen, Hivzi Kalayci von der IG BAU und Heike Kleffner, Geschäftsführerin des Verbands der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V. unter der moderierenden Leitung von Daniela Milutin, ver.di-Gewerkschaftssekretärin, gemeinsam erörterten (siehe ausführlicher Bericht auf Seite 2). Für unseren Vorsitzenden Dietmar Schäfers bieten die Wochen gegen Rassismus eine Plattform, diese Debatten sichtbar und breit in die Gesellschaft zu tragen und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten: „Antisemitische Verschwörungsmythen und Hass in sozialen Netzwerken, rechter Terror und Gewalt, der zunehmende Alltagsrassismus, all dies angefeuert durch rechte Akteure in Parlamenten – die Herausforderungen für unsere Demokratie sind enorm. Umso wichtiger ist es, dass wir uns vernetzen und mit zivilgesellschaftlichen Akteuren austauschen, die gegen Rassismus ihre Stimme erheben. Wir müssen gemeinsam ein lautes und sichtbares Zeichen setzen, dass Rassismus, Antisemitismus und völkischer Nationalismus in unserer Gesellschaft keinen Platz haben. Gerade wir Gewerkschaften stehen für das, was das diesjährige Motto besagt: Solidarität. Grenzenlos.“

Ganz in diesem Sinne gab es viele weitere digitale Bildungsveranstaltungen. Die GEW beschäftigte sich in Online-Seminaren aus zeithistorischer Sicht mit der Situation der „DDR-Vertragsarbeiter*innen: Zwischen Rassismus und Solidarität vor und nach 1989“ und in einem weiteren Seminar mit der aktuellen Gefahr für die Demokratie durch Verschwörungsmythen. Das Bildungszentrum der IG BCE in Haltern am See widmete dem Thema eine ganze „Woche der Demokratie“. All diese Aktivitäten sind ein starkes Zeichen. Denn Rassismus und Rechtsextremismus existieren auch in Pandemie-Zeiten. Die Gewerkschaften stellten sich dem, auch in diesem Jahr, in aller Deutlichkeit entgegen.

Mehr Infos zu den Internationalen Wochen und zur Arbeit der Stiftung findet ihr unter h<link https: stiftung-gegen-rassismus.de external-link-new-window internal link in current>ttps://stiftung-gegen-rassismus.de/.

1/2021

Solidarität. Grenzenlos.

Gewerkschaften setzen starkes Zeichen in den Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 15. bis 28. März

Die Internationalen UN-Wochen gegen Rassismus fanden in diesem Jahr vom 15. bis 28. März 2021 unter dem Motto „Solidarität. Grenzenlos“ statt. Ob auf Plakaten gut sichtbar in den Fenstern, mit Kreide auf der Straße, bei Stadtführungen, auf Bierdeckeln oder digital im Netz: Rund 1200 kreative Aktivitäten waren zum Start der Wochen angekündigt. Die Vorsitzende des Stiftungsrates der Stiftung gegen Rassismus, Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth, eröffnete in einer digitalen Auftaktveranstaltung am 15. März die Aktionswochen. Diese werden von der Stiftung, zu deren Gründungsinitiatoren im Jahr 2014 auch der DGB gehörte, geplant und koordiniert.

Wie in jedem Jahr waren daher auch die Gewerkschaften maßgeblich an der Durchführung von Veranstaltungen beteiligt. Die Auftaktveranstaltung der IG BCE wurde in diesem Jahr gemeinsam mit dem Chemieunternehmen BASF in Ludwigshafen organisiert. Am 15. März diskutierten nach der Eröffnung durch Vorstandsmitglied der BASF, Michael Heinz, und des IG BCE-Vorstandsmitglieds Petra Reinbold-Knape Betriebsräte, Ausbilder*innen und Gewerkschafter*innen das Thema „Vielfalt eint – in Betrieb und Gesellschaft.“ Moderiert wurde die Gesprächsrunde von unserem Gelbe-Hand-Vorstandsmitglied und IG BCE-Gewerkschafterin, Regina Karsch. Die IG BCE wolle während der Wochen das klare Signal setzen, dass man rechtspopulistischen oder rechtsextremistischen Positionen keinen Raum gebe, so Reinbold-Knape. Die IG BCE sei in der Pflicht, Menschenrechte und Demokratie zu verteidigen und zu stärken: „Wir müssen noch entschlossener als bisher Hass und Ausgrenzung von Beginn an bekämpfen. Wir müssen denen, die Rassismus erfahren, zuhören und sie ernst nehmen – immer.“

Am 21. März, dem Internationalen Tag gegen Rassismus, diskutierte Anja Piel vom DGB-Bundesvorstand mit Christiane Benner, Zweite Vorsitzende der IG Metall, und Dr. Cihan Sinanoğlu vom Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung in einer digitalen Diskussionsrunde des DGB die Frage: Was tun gegen Rassismus? Um dagegen effektiv auf allen Ebenen vorzugehen, plädierte Anja Piel dafür, Rassismus stärker als strukturelles Problem zu begreifen: „In Deutschland nehmen wir Rassismus oft im Zusammenhang mit Gewalttaten von Rechtsextremen wahr. Aber rassistische Diskriminierung braucht nicht zwingend ideologische Grundlagen. Deshalb brauchen wir ebenfalls einen klaren Blick auf rassistische Diskriminierung im Alltag, die ein enormes Problem darstellt und müssen auch institutionelle und strukturelle Formen von Rassismus betrachten und bekämpfen.”

Als Gelbe Hand waren wir ebenfalls im Rahmen der Internationalen Wochen aktiv und organisierten am 24. März die Online-Veranstaltung „Gemeinsam gegen Hass, Gewalt und Rassismus“: Was kann man als demokratische Gesellschaft, aber auch als Gewerkschaft Hass und Rassismus entgegensetzen? Das war eine zentrale Frage, die Journalistin Ferda Ataman, Vorsitzende der Neuen Deutschen Medienmacher*innen, Hivzi Kalayci von der IG BAU und Heike Kleffner, Geschäftsführerin des Verbands der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V. unter der moderierenden Leitung von Daniela Milutin, ver.di-Gewerkschaftssekretärin, gemeinsam erörterten (siehe ausführlicher Bericht auf Seite 2). Für unseren Vorsitzenden Dietmar Schäfers bieten die Wochen gegen Rassismus eine Plattform, diese Debatten sichtbar und breit in die Gesellschaft zu tragen und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten: „Antisemitische Verschwörungsmythen und Hass in sozialen Netzwerken, rechter Terror und Gewalt, der zunehmende Alltagsrassismus, all dies angefeuert durch rechte Akteure in Parlamenten – die Herausforderungen für unsere Demokratie sind enorm. Umso wichtiger ist es, dass wir uns vernetzen und mit zivilgesellschaftlichen Akteuren austauschen, die gegen Rassismus ihre Stimme erheben. Wir müssen gemeinsam ein lautes und sichtbares Zeichen setzen, dass Rassismus, Antisemitismus und völkischer Nationalismus in unserer Gesellschaft keinen Platz haben. Gerade wir Gewerkschaften stehen für das, was das diesjährige Motto besagt: Solidarität. Grenzenlos.“

Ganz in diesem Sinne gab es viele weitere digitale Bildungsveranstaltungen. Die GEW beschäftigte sich in Online-Seminaren aus zeithistorischer Sicht mit der Situation der „DDR-Vertragsarbeiter*innen: Zwischen Rassismus und Solidarität vor und nach 1989“ und in einem weiteren Seminar mit der aktuellen Gefahr für die Demokratie durch Verschwörungsmythen. Das Bildungszentrum der IG BCE in Haltern am See widmete dem Thema eine ganze „Woche der Demokratie“. All diese Aktivitäten sind ein starkes Zeichen. Denn Rassismus und Rechtsextremismus existieren auch in Pandemie-Zeiten. Die Gewerkschaften stellten sich dem, auch in diesem Jahr, in aller Deutlichkeit entgegen.

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