Demokratie und Vielfalt im Betrieb fördern

Abschlussveranstaltung des Projektes „Aktiv im Betrieb“ am 13. Dezember Düsseldorf

v.l.: Susan Paeschke, Geschäftsführerin Arbeit und Leben NRW, Dr. Klaudia Tietze, Geschäftsführerin d. Gelben Hand

19.12.2019

Der Betrieb ist ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen, zusammen arbeiten und zusammen leben. Diesen Raum nutzbar zu machen, um jungen Menschen neben den fachlichen Kenntnissen auch Themen wie Demokratie und Vielfalt in der Ausbildung zu vermitteln, war Ziel des vom Bundesprogramm „Demokratie leben“ geförderten Gelbe-Hand-Projektes „Aktiv im Betrieb für Demokratie und Vielfalt“. Das Projekt, das 2017 startete, ging nun nach zweijähriger Laufzeit zu Ende. Die Abschlussveranstaltung fand nun am 13. Dezember im DGB-Haus in Düsseldorf mit interessierten und in der (betrieblichen) Jugendbildungsarbeit aktiven Gewerkschaftskolleg*innen statt. Susan Paeschke, Geschäftsführerin von Arbeit und Leben NRW, und Dr. Klaudia Tietze, Geschäftsführerin des Kumpelvereins, eröffneten die Abschlussveranstaltung zum Projekt „Aktiv im Betrieb für Demokratie und Vielfalt“. Nach einem Vortrag von Tim Ackermann vom DGB Bildungswerk NRW e.V. zum Thema „Herausforderungen für die betriebliche Präventionsarbeit: die wirtschafts- und sozialpolitischen Vorstellungen der Extremen Rechten“ stellte Klaudia Tietze die Ergebnisse des Projekts vor. Das sind die Bildungsmodule für die betriebliche Ausbildung, die in Kooperation mit zwei Partnerbetrieben erarbeitet und angewandt wurden mit der Evonik Industries AG und der Rheinbahn AG. Die drei erstellten Module beschäftigen sich mit den Themenfeldern: „Kommunikation - Kritikfähigkeit – Konfliktlösungskompetenz“, „Demokratiebildung“ und „Umgang mit rassistischen Sprüchen“. Die erstellten Module und Handreichungen sollen dazu dienen, Ausbilder*innen das nötige Rüstzeug an die Hand zu geben, um diese Themen in die Ausbildung zu implementieren. „So kann der Betrieb als Handlungsfeld genutzt werden, um Demokratie und Vielfalt zu fördern und präventiv gegen rechtes, autoritäres und rassistisches Gedankengut vorzugehen“, erklärte Geschäftsführerin Dr. Klaudia Tietze.

Alle Module sind ab sofort abrufbar unter www.gelbehand.de/aktivimbetrieb.

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