Hier stört anders sein nicht.

1. Preis: Auszubildende der Deutsche Post AG, Serviceniederlassung Schadenmanagement Neuss

27.03.2019

Die drei Auszubildenden Esra Güven, Kimberly Mager und Julian Neuss der Deutschen Post AG in Neuss haben gemeinsam überlegt, wie sie mit ihrem Projekt „Hier stört anders sein nicht“ Rassismus und Fremdenfeindlichkeit im Betrieb entgegenwirken können. „Wir wollten die Vielfalt in unserem Betrieb darstellen und so auf das Thema Rassismus aufmerksam machen“, erklärten die drei Jugendlichen auf der Preisverleihung den Hintergrund und das Ziel ihres Projektes.

In ihrer Power-Point Präsentation stellen sie die Stationen vor, die ein Brief durchläuft, um von A nach B zu kommen, beispielhaft veranschaulicht am Brief (mit Gelbe- Hand-Logo) eines kleinen Mädchens an seine Oma. Die Azubis sind dafür in die verschiedenen Bereiche des Unternehmens gefahren und haben sich angesehen, wie und von wem der Brief verarbeitet wird. Die entstandenen Fotos sind in der Präsentation zu sehen. Dabei wird deutlich, dass viele Menschen unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlichen Alters und Geschlechts zusammenarbeiten. Die Herkunft der dort arbeitenden Menschen – Türkei, Sri Lanka, Portugal, Kroatien und viele weitere Nationalitäten – wird durch das Einblenden der jeweiligen Landesflagge repräsentiert. In Betriebsversammlungen und bereits auf der Weihnachtsfeier wurde die Präsentation der gesamten Belegschaft der Niederlassung gezeigt. Weiterhin soll die Präsentation im Intranet der Deutschen Post AG DHL Group veröffentlicht werden, um einen noch größeren, globalen Kreis an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Deutschen Post AG zu erreichen. Damit senden die Azubis eine klare Botschaft: Vielfalt ist eine Bereicherung im Betrieb und Rassismus hat dort nichts zu suchen.

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