Editorial

Liebe Freundinnen und Freunde,

rassistische Vorurteile sind anscheinend wieder salonfähig geworden. Mit der Wertung von „Stadtbildern“ hat ausgerechnet Bundeskanzler Friedrich Merz sozialpolitische Probleme rassistisch beantwortet. Solche Aussagen lenken nicht nur von unterfinanzierten Kommunen und dem Abbau von sozialen Angeboten ab, sondern fördern vor allem eines: Rassismus. Lösungen auf Probleme in unserer Gesellschaft dürfen aber nicht rassistisch beantwortet werden. Sondern sozial und solidarisch!

Warum wir autoritären, völkischen und elitären Gesellschaftsvorstellungen als Gewerkschaften entgegenwirken müssen, zeigt ein Blick in die Geschichte. Drei Mitglieder des Vorstandes der Gelben Hand waren mit einer Gruppe von Kolleg*innen auf einer Weiterbildungsfahrt in Oświęcim (Auschwitz) und Krakau. Die Reise machte für uns deutlich, welche großen Verbrechen der Nationalsozialismus anrichtete.

Sicher sind wir weit entfernt von den Verbrechen der Nazis. Die Ideologie und rassistischen Funktionsweisen leben aber in unserer Gesellschaft fort. Die Mahnung der Vergangenheit ist: Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!

Euer Kai für den gesamten Vorstand des Kumpelvereins