Grußwort des Schirmherrn

Dr. Andreas Bovenschulte, Präsident des Senats der Freien Hansestadt Bremen

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer, liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen wird die Stärkung unserer freiheitlich- demokratischen Grundordnung sowie einer solidarischen Gesellschaft ohne Hass und Ausgrenzung immer wichtiger.

Ziel ist eine Gesellschaft, in der alle Menschen frei und selbstbestimmt leben können. Eine Gesellschaft ohne spaltende und rassistische Rhetorik, ohne Hetze, Angst und Gewalt. Wir alle sind darum aufgefordert zu widersprechen, wenn die Grundwerte unserer Gesellschaft infrage gestellt werden. Jede und jeder ist aufgerufen, sich aktiv einzusetzen für den Schutz der Menschenwürde, für Respekt und Anerkennung. Im Arbeitsleben heißt das: Es braucht ein Betriebsklima, in dem jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter wertgeschätzt wird und zum Erfolg eines Unternehmens beitragen kann – ungeachtet des Geschlechts, der Herkunft, des Alters, der sexuellen Identität, der Religion oder einer eventuell vorhandenen Behinderung. Das Ziel ist ein Arbeitsumfeld, in dem sich niemand verstecken muss und jeder Einzelne seinen Beitrag zum Erfolg des Ganzen leisten kann. Und was für den Arbeitsplatz gilt, das gilt auch für Schulen und Vereine, das gilt für die ganze Gesellschaft.

Die gewerkschaftliche Initiative »Mach meinen Kumpel nicht an!« gibt es bereits seit über 30 Jahren. Sie engagiert sich für Gleichbehandlung und gegen Fremdenfeindlichkeit, gegen Rassismus und Homophobie, für den Schutz von Minderheiten.

Als Schirmherr von »Mach meinen Kumpel nicht an!« bin ich gespannt auf die Projekte und Beiträge aus dem Kreis der jungen Gewerkscha­fterinnen und Gewerkscha­fter, der Auszubildenden und Berufsschülerinnen und Berufsschüler.

Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte
Präsident des Senats der Freien Hansestadt Bremen

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