2. Preis

Dokumentationen von Reisen nach Auschwitz der Berufskollegs Hans-Schwier-Berufskolleg (Gelsenkirchen) und Max-Born-Berufskolleg (Recklinghausen)

Berufsschüler berichten und reflektieren ihre Eindrücke von dem Gedenkstättenbesuch im ehemaligen KZ Auschwitz.

Projektbericht Hans-Schwier-Berufskolleg (Gelsenkirchen) als PDF
Projektbericht Max-Born-Berufskolleg (Recklinghausen) als PDF

Begründung der Jury

Gerade jetzt, wenn die Vergangenheit verblasst und das Interesse am rechten Gedankengut wächst, ist es wichtig jungen Menschen zu zeigen, dass die Entfesselung des rechtsextremistischen Gedankenguts zu unfassbaren Folgen führt: das Menschliche in Menschen stirbt und sie verwandeln sich in eine von Hass geleitete Horde von wilden Tieren, die beinah nicht zu stoppen scheint. Deswegen ist diese Konzeption: die Verarbeitung der eigenen Erfahrungen nach dem Besuch eines Konzentrationslagers in einer Dokumentation von unschätzbarem Wert, nicht nur für die Autorinnen und Autoren selbst, sondern auch für alle Schülerinnen und Schüler, die diese Berichte lesen werden. „In dem Zementputz in der Gaskammer entdeckte ich die Kerben der Fingernägel der Menschen, die verzweifelt versuchten ihrer Vernichtung zu entkommen“ berichtet ein Berufsschüler. Mit diesen Berichten sorgen Jahr für Jahr die zwei Berufskollegs aus Gelsenkirchen und Recklinghausen für eine Generation, die sich dem braunen Gedankengut zu Wehr setzen wird. Diese Dokumentationen sind ein wirksamer Beitrag zur Verteidigung der Demokratie und verdienen eine Auszeichnung.

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