3. Preis

„Deine Hand gegen Rassismus“, Miriam Cikark, Ricarda Deutter, Luisa Huzele, Leona Okwuosa, Joy Owie, Dilara Özek, Marta Podsiadly, Merle Schlüter, Safia Taouil - Schülerinnen der Beruflichen Schulen Berta Jourdan in Frankfurt am Main

Mit dem Video setzen die Schülerinnen ein Zeichen:„wir wollen Menschen aufmerksam machen, auf das was jedem von uns in Deutschland (auf der Welt) was angeht und betrifft. Und zwar Rassismus und Rechtsextremsinus.“

Wegen der Coronapandemie konnten die Schülerinnen ihr eigentliches Projekt nicht umsetzen und ließen sich etwas Neues einfallen. „Wir kamen auf die Idee eine Art Aufruf oder Challenge auf Sozial Media ins Leben zu rufen, in der jeder sich ganz einfach von zuhause aus filmen kann . Alle Beteiligten, haben freiwillig mitgemacht und sind damit einverstanden, dass wir die Aufnahmen verwenden dürfen. Die Challenge ist ganz einfach, schreibe auf deine Hand #Stop und auf einem Blattpapier ein Wort oder einen Satz den du mit Rassismus oder Rechtsextremsinus verbindest. Es geht auch darum, das es Etwas ist, was wir in unser Gesellschaft nicht mehr akzeptieren möchten. Deine Hand gegen Rassismus ist also ein Aufruf, sich selber klar zu machen was man nicht mehr akzeptieren möchte oder kann und dazu offen zu stehen. Wir haben viele schöne Worte oder Sätze zu dem Thema zugeschickt bekommen nicht alle davon sind in dem Video da wir das Video nicht zu lang halten wollten, es soll den Zuschauer kurz darauf aufmerksam machen, dass es in Deutschland noch Einiges gibt wofür es sich lohnt sich einzusetzen.“

Begründung der Jury

Die Jugendlichen aus der 11. Klasse der Fachoberschule für Sozialwesen haben einen guten Weg gefunden sich trotz der Auswirkungen der Corona-Pandemie mit den Themen Rassismus und Rechtsextremismus auseinanderzusetzen.

Mit Hilfe der innovativen Methode einer „Challenge“ in sozialen Medien ist es mit dem Motto „Deine Hand gegen Rassismus“ gelungen, viele Menschen für das Thema zu aktivieren. Dazu haben die Beteiligten den Hashtag #Stop auf ihre Hand geschrieben und zusätzlich ein Wort oder einen Satz, den sie mit Rassismus oder Rechtsextremsinus verbinden, auf ein Blatt Papier notiert geschrieben. Dabei sind auch andere Sprachen als Deutsch zum Einsatz gekommen, die im Video per Untertitel übersetzt wurden.

Besonders beeindruckt hat die Jury, dass der Film vollständig auf der Eigeninitiative der Schülerinnen beruht und Lehrpersonen nicht beteiligt waren.

Die Jury des Kumpelvereins freut sich über die Verleihung des 3. Preises und wünscht weiter viel Erfolg beim Eintreten gegen Rassismus!

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