Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt

Wettbewerb

Foto-Quelle: DB
Projekt
Projektträger:in: Deutschen Bahn, EVG
Erscheinungsjahr: 2004

Die Betriebsvereinbarung der Deutschen Bahn „Für Gleichbehandlung und kollegiales Miteinander - Gegen Fremdenfeindlichkeit und antidemokratische Tendenzen” aus dem Jahr 2000 war für die Bahn der Anlass, zusammen mit der damaligen Eisenbahnergewerkschaft TRANSNET (heute EVG) das Projekt „Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt” ins Leben zu rufen. Ziel dieses Projekts ist die Sensibilisierung der Auszubildenden im ersten Lehrjahr für das Thema sowie die Förderung von Zivilcourage und das Engagement gegen Rechtsextremismus und Rassismus.

Im Rahmen dieses Projekts organisiert die Deutsche Bahn AG jährlich den Wettbewerb „Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt - Gemeinsam für ein tolerantes und respektvolles Miteinander”. An dem Wettbewerb können sich die Auszubildenden im ersten Lehrjahr zusammen mit ihren Ausbildungsgruppen beteiligen und Beiträge entwickeln, die sich gegen Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus, Diskriminierung aber auch gegen Mobbing am Arbeitsplatz richten.

Das Unternehmen unterstützt die Auszubildenden bei der Umsetzung aufwändiger Projektideen: Die Bemalung einer Lok, das Aufstellen einer Mahnsäule, Erstellung von Homepages und die Produktion von Filmen. Die besten Arbeiten werden ausgezeichnet und mit attraktiven Preisen prämiert. Den Ausrichtern des Wettbewerbes ist es wichtig, dass die Projektideen Verbreitung finden.