Kein Fingerbreit der Fremdenfeindlichkeit!
Aktion

„Kein Fingerbreit der Fremdenfeindlichkeit! Wir sind alle gleich in unserer Einzigartigkeit“ – unter diesem Motto organisierten die Cottbuser Gewerkschaften am 22. März 2011 eine Aktion im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus. In der Fußgängerzone wurde ein Informationsstand aufgebaut, an dem eine rund 2,20 mal 3,00 Meter große, mit Papier bespannte Wand stand. Bürger*innen konnten hier ihren Fingerabdruck hinterlassen.
„Die Fingerabdrücke sind alle gleich, und doch zeigt jeder bei genauerem Hinsehen die Einzigartigkeit eines Menschen“, erklärte DGB-Sekretär Lothar Judith. Zu Beginn der Planungen hatten die Organisator*innen noch befürchtet, dass sich viele nicht trauen würden, ihre Finger einzufärben. Diese Sorge erwies sich als unbegründet: Zahlreiche Teilnehmende setzten nicht nur einen Fingerabdruck, sondern hinterließen gleich ihre ganze Hand.
Die Wand füllte sich schnell, und am Ende hatten sich mehrere Hundert Cottbuser*innen beteiligt – und so ihren bunten Beitrag zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus geleistet.