Interkulturelle Woche
Aktionswoche

Die Interkulturelle Woche wurde 1975 von der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie ins Leben gerufen. Heute trägt ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden, Kommunen, Ausländer- und Integrationsbeiräten, Migrant*innenorganisationen sowie lokalen Initiativen die Veranstaltung.
Jährlich findet die Aktionswoche Ende September – in der Regel in der Woche vor dem Erntedankfest – in mehreren hundert Städten, Gemeinden und Landkreisen statt. Bundesweit werden tausende Veranstaltungen organisiert, die sich für ein respektvolles Miteinander, kulturelle Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen.
Das Programm ist bewusst breit gefächert: Von Lesungen, Konzerten, Film- und Theatervorführungen über Workshops, Diskussionsrunden, Sportturniere und Feste bis hin zu Tagen der offenen Tür in Einrichtungen, Gottesdiensten und Friedensgebeten.
Jede Interkulturelle Woche steht unter einem Motto, das im zweijährigen Rhythmus neu festgelegt wird. Begleitet wird die Reihe von einer zentralen Auftaktveranstaltung auf Bundesebene. Ziel ist es, Begegnungen zu fördern, Vorurteile abzubauen und gemeinsam Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung zu setzen.