Recklinghäuser Tagung der IGBCE
Für Betriebsräte, Jugend- und Auszubildendenvertretungen sowie haupt- und ehrenamtliche Gewerkschafter*innen

Die Recklinghäuser Tagung, organisiert von der IGBCE, war von 1970 bis 2021 eine feste Größe für den Austausch rund um Migration und Integration in der Arbeitswelt. Jährlich trafen sich dort Betriebsräte, Jugend- und Auszubildendenvertretungen sowie haupt- und ehrenamtliche Gewerkschafter*innen, um sich über aktuelle Herausforderungen und Chancen auszutauschen.
Jede Tagung stand unter einem wechselnden Schwerpunkt, der die gesellschaftlichen Debatten der Zeit widerspiegelte. So beschäftigte sich die 40. Recklinghäuser Tagung im Dezember 2010 mit dem Thema „Migrations- und Integrationspolitik im Kontext der Globalisierung“ und zog rund 350 Teilnehmende aus ganz Deutschland an. Veranstaltungsort war das Festspielhaus in Recklinghausen, wo neben Gewerkschaftsvertreter*innen auch Politiker*innen und Expert*innen zu Gast waren.
Neben Vorträgen und Podiumsdiskussionen standen praxisorientierte Workshops im Mittelpunkt, bei denen die Teilnehmer*innen konkrete Strategien für den betrieblichen Alltag entwickelten. Zudem bot die Tagung vielfältige Möglichkeiten zur Vernetzung zwischen verschiedenen Ebenen der IGBCE und ihren Mitgliedern.
Über die Jahre hat die Recklinghäuser Tagung maßgeblich dazu beigetragen, das Bewusstsein für die Bedeutung von Vielfalt, Toleranz und Chancengleichheit am Arbeitsplatz zu stärken und praxisnahe Lösungsansätze für den Umgang mit Migration und Integration zu fördern.