Tag der Solidarität – Gedenken an die Opfer des NSU
Film-Projekt

Trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie hat die DIDF Jugend Dortmund ein eindrucksvolles Zeichen gegen Rassismus und rechte Gewalt gesetzt. Um ihre Botschaft einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, produzierte die Jugendgruppe ein Video, das sich mit der mangelhaften Aufklärung der NSU-Morde beschäftigt und die vollständige juristische Verurteilung aller Beteiligten einfordert.
Ziel des Projekts war es, gerade in Zeiten sozialer Distanz deutlich zu machen, dass die Opfer rechter Gewalt nicht vergessen und nicht allein sind. Die Jugendlichen machen mit ihrem Beitrag unmissverständlich klar: Rassistische Strukturen in Staat und Gesellschaft müssen benannt, hinterfragt und überwunden werden.
In ihrem Video betont die Gruppe:
„Wichtig für uns ist auch immer, klar zu machen, dass der Rassismus in unserer Gesellschaft nur gemeinsam zu bekämpfen ist.“
Die Aktion zeigt, wie auch unter schwierigen Bedingungen – wie etwa einer Pandemie – politisches Engagement und solidarisches Handeln möglich sind. Mit ihrer digitalen Kampagne trägt die DIDF Jugend Dortmund dazu bei, die Erinnerung an die Opfer wachzuhalten, gesellschaftliche Verantwortung einzufordern und junge Stimmen im Kampf gegen Rassismus sichtbar zu machen.