„Was uns bewegt“ Fotogeschichten für Politikunterricht

Fotostories

„Was uns bewegt“ Fotogeschichten für Politikunterricht
UnterrichtsmaterialProjekt
Projektträger:in: Elisabeth-Selbert-Schule
Erscheinungsjahr: 2012

Elisabeth-Selbert-Schule hat den Titel „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ und setzt sich aktiv gegen Diskriminierung und Rassismus ein. „Trotzdem sieht man immer wieder, dass Diskriminierung und Ausgrenzung sehr wohl präsent sind und dass niemand davor wirklich geschützt ist. Fremdenfeindlichkeit, Homophobie und sogar Willkür sind Gründe dafür.“ Stellten die Schülerinnen und Schüler der 11HBS2 (Ausbildung der Sozialassistenz) im 1. Ausbildungsjahr fest und entschieden sich zu handeln. Im Rahmen ihres Politikunterrichts haben sie sich mit dem Problem auseinandergesetzt und entschieden, einige Facetten von Mobbing anhand von Fotostories zu visualisieren. 

Viele der Geschichten basieren auf wahren Begebenheiten und eigenen Erfahrungen. Beispielsweise thematisiert die Fotostory „Kadirs Weg – eine wahre Geschichte“ das Leben eines transsexuellen, kurdischen Jungen, der in seinem Heimatdorf Tinne ausgegrenzt wird. In „Sedef – eine Frau mit dem Wunsch auf Recht“ wird die Diskriminierung von Frauen in der türkischen Kultur auf sehr tragische Art und Weise dargestellt. „The Loved Ones“ zeigt, dass homosexuelle Frauen und Männer in unserer Gesellschaft noch immer nicht angenommen und akzeptiert werden. Die letzte Fotostory „Dickes Ding“ verdeutlicht die Missachtung gegenüber übergewichtigen Menschen. 

„Wir möchten mit unseren Geschichten zum Nachdenken anregen, damit endlich nicht mehr nur weggesehen und schöngeredet wird, was jeden Tag im Schulhof und außerhalb passiert. Es liegt uns sehr am Herzen, dass alle Menschen gleich behandelt werden und jeder auf seine Art und Weise leben und lieben kann, ohne dass Ihnen von anderen Menschen Leid zugefügt wird.“, so die Schülerinnen und Schüler.