Trittbrettfahrer der sozialen Frage
Sozialdemagogie von NPD und Neonazis

Herausgegeben von: DGB, IG Metall
Lange Zeit spielten soziale Themen in der extremen Rechten kaum eine Rolle. Rechtsextreme Parteien vertraten meist neoliberale oder unternehmerfreundliche Positionen. In den letzten Jahren jedoch haben sie ihre Strategie geändert: Immer häufiger inszenieren sie sich als vermeintliche „Vertreter des kleinen Mannes“.
Dabei versuchen Neonazis, auch bei Veranstaltungen und Demonstrationen von Gewerkschaften oder sozialen Bewegungen präsent zu sein – mit dem Ziel, diese für ihre antidemokratischen und rassistischen Botschaften zu instrumentalisieren.
Die Broschüre „Trittbrettfahrer der sozialen Frage: Sozialdemagogie von NPD und Neonazis“ zeigt, wie die extreme Rechte soziale Missstände, Zukunftsängste und Existenzsorgen aufgreift, um sie in altbekannte rassistische und nationalistische Argumentationsmuster zu lenken.
Neben einer Analyse rechter Positionen zu Gewerkschaften, Sozialpolitik, „Volksgemeinschaft“ und Globalisierungskritik enthält die Broschüre auch einen historischen Überblick zur Wirtschaft im „Dritten Reich“.
Ein umfangreicher Serviceteil gibt praktische Anregungen, wie Gewerkschaften und andere Akteur*innen im Betrieb, in der Gesellschaft und in der Bildungsarbeit aktiv gegen Rechts vorgehen und der Vereinnahmung sozialer Themen durch Neonazis entgegentreten können.