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Übergriffe verurteilt: Erklärung des Kumpelvereins
aus: Aktiv + Gleichberechtigt Mai 2012
Der Verein „Mach meinen Kumpel nicht an! e. V.“ verurteilt die Angriffe von Angehörigen der islamischen Sekte der Salafisten auf Polizistinnen und Polizisten am 5. Mai 2012 in Bonn auf das Schärfste. Auch die unsägliche Provokation der rechtsextremen Partei Pro NRW rechtfertigt die Ausschreitungen, bei denen 29 Polizistinnen und Polizisten verletzt wurden, davon zwei schwer, in keiner Weise.
Gleichzeitig weist der Kumpelverein darauf hin, dass er weiterhin gemeinsam mit Vertretern von Gewerkschaften, zivilgesellschaftlichen Organisationen und den in Deutschland vertretenen Religionsgemeinschaften aktiv gegen die islamfeindlichen Provokationen von Pro NRW vorgehen wird – so wie das zum Beipsiel Ende April in Essen-Kray auf friedliche Weise erfolgreich praktiziert wurde.
Im übrigen erwartet der Verein „Mach meinen Kumpel nicht an! e. V.“ von der Politik und der Justiz, die Volksverhetzung von Pro NRW zu unterbinden. Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit stören nicht nur das friedliche Zusammenleben in Deutschland, sondern widersprechen zutiefst den demokratischen Grundfesten dieser Gesellschaft.
1. Mai 2012 in Duisburg

1. Mai 2012 in Duisburg: am Mikrophon Ünsal Baser,
Vorsitzender der DGB Jugend Duisburg - Niederrhein

1. Mai 2012 in Duisburg: bei ThyssenKrupp

1. Mai 2012 in Duisburg
Demos gegen Pro NRW in Duisburg und Moers

gegen Pro NRW in Moers, 30.4.2012

gegen Pro NRW in Dusiburg, 30.4.2012:
am Mikrophon: ehem. OB Josef Krings
Pressemeldung: Kretschmann und Kirchner sind die neuen Schirmherren des jährlichen Wettbewerbs „Die Gelbe Hand“
Gelbe Hand verliehen: Jugendliche aus ganz Deutschland senden klare Absage an Rassismus und Rechtsextremismus
Am Wochenende verlieh der gewerkschaftliche Verein „Mach meinen Kumpel nicht an!“ zum sechsten Mal die Gelbe Hand. Die Auszeichnung wird für besonderes Engagement für Gleichbehandlung, gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Rechtsextremismus in der Arbeitswelt an Berufsschülerinnen, Berufsschüler und alle Jugendliche, die sich in einer beruflichen Ausbildung befinden, vergeben.
Die Schirmherren des Wettbewerbs „Die Gelbe Hand“ 2011/2012, Nordrhein-Westfalens Minister für Arbeit und Integration, Guntram Schneider sowie der Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten, Franz-Josef Möllenberg übergaben in Düsseldorf die Preise.

v.l. Giovanni Pollice, Guntram Schneider, Franz-Josef Möllenberg
im Kreis der Gewinnerinnen und Gewinner
"Demokratie muss jeden Tag neu verteidigt werden!"
Giovanni Pollice, Vorsitzender des Kumpelvereins im Gespräch mit dem Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.
Eine Woche nach der Schweigeminute: „Die Veranstaltung hat mich berührt“
Eine Woche nach der Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt widmet sich der Kumpelverein erneut dem Thema, damit nicht zu schnell Gras über die abscheuliche Gewalttaten wächst.
Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt, 23. Februar 2012, 12:00 uhr
Lasst uns gemeinsam mit einer Schweigeminute an die Opfer zu gedenken.
Wir trauern um Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Yunus Turgut, Ismail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık, Halit Yozgat und Michèle Kiesewetter.
Heute trauern wir um die Opfer, ab morgen kämpfen wir, um nie wieder solche Schweigeminuten abhalten zu müssen.
Gemeinsame Erklärung von PRO ASYL, “Mach meinen Kumpel nicht an!” und Interkulturellem Rat zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus 2012: Aufstehen, Mitmachen, Hingehen!
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Der Verein „Mach‘ meinen Kumpel nicht an!“, der Interkulturelle Rat und PRO ASYL rufen in einer gemeinsamen Erklärung dazu auf, sich aktiv gegen Rassismus und Diskriminierung zu stellen. Sie regen an, sich während der Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 12. bis 25. März durch Aktionen mit den Gegnern und Opfern von Rassismus zu solidarisieren.
Pressemeldung: Der Opfer gedenken und Rassismus bekämpfen! Erklärung zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus
Morgen wird mit einem Staatsakt in Berlin den Opfern der rechtsextremen Terrorzelle „NSU“ gedacht. Wir trauern um Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Yunus Turgut, Ismail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık, Halit Yozgat und Michèle Kiesewetter. die den Rechtsextremisten zum Opfer fielen. Sie gehören zu den über 150 Opfern rechtsextremistischer und rassistischer Gewalt seit 1990.
Der Verein „Mach‘ meinen Kumpel nicht an!“, der Interkulturelle Rat und PRO ASYL begrüßen, dass an diese Opfer erinnert wird. Sie rufen deshalb auch zur Beteiligung an der von Gewerk-schaften und Arbeitgeberverbänden initiierten Schweigeminute für die Opfer rechtsextremisti-scher Gewalt am Donnerstag, den 23. Februar 2012, um 12.00 Uhr auf.
Aufruf: Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt
aus: Aktiv + Gleichberechtigt Februar 2012
Der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände rufen gemeinsam auf, am Donnerstag, den 23.Februar 2012, 12:00 Uhr, für eine Schweigeminute in ihrer Arbeit inne zu halten, um der Opfer rechtsextremistischer Gewalt zu gedenken. Die Schweigeminute findet zeitgleich mit dem zentralen Staatsakt der Verfassungsorgane des Bundes für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt statt. Der Kumpelverein schließt sich dem Aufruf an: Macht mit!
Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt
Der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände rufen gemeinsam auf, am Donnerstag, den 23.Februar 2012, 12:00 Uhr, für eine Schweigeminute in der Arbeit inne zu halten, um der Opfer rechtsextremistischer Gewalt zu gedenken. Die Schweigeminute findet zeitgleich mit dem zentralen Staatsakt der Verfassungsorgane des Bundes für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt statt.
Erklärung: "Morde aufklären, Opfer unterstützen, Rassismus bekämpfen"
Der „Kumpelverein“ und der DGB fordern zusammen mit Migranten- und Deutschen-Verbänden die Bundesregierung auf, umfassende strafrechtliche Aufklärung aller rassistischen Morde und Anschläge zu gewährleisten, anstatt die Integrationsdebatte vorzuschieben.
DGB-Papier zum Integrationsgipfel 2012
Der Deutsche Gewerkschaftsbund und seine Mitgliedsgewerkschaften setzen sich für eine gleichberechtigte Teilhabe aller in Deutschland lebenden Menschen in Arbeitswelt und Gesellschaft ein. Zum Grundverständnis gehört, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unabhängig von Staatsangehörigkeit, Aufenthaltsstatus oder sprachlichem und kulturellem Hintergrund gleichberechtigte Mitglieder der Gewerkschaften werden können. Damit sind sie gleichberechtigt auch in der innergewerkschaftlichen Demokratie.
Erklärung der Mitgliederversammlung des Vereins „Gelbe Hand“: Rassismus und Rechtsextremismus aktiv bekämpfen
Die unfassbare Mordserie und die Anschläge der rechtsextremen Terrorgruppe NSU müssen umfassend aufgeklärt werden. Sie werfen gleichzeitig eine Reihe von Fragen auf:
- Wie konnte die Gruppe jahrelang untergetaucht Straftaten begehen, obwohl die Morde immer nach den gleichen Schema verübt wurden?
- Wie weit reicht das Netz von Unterstützerinnen und Unterstützern, gab es mittel- oder unmittelbare Unterstützung durch staatliche Organe und was wussten sie?
- Reicht die parlamentarische Kontrolle von Verfassungsschutzbehörden aus?
- Hat der alltägliche Rassismus und hatten in allen Bevölkerungsgruppen vorhandene fremdenfeindliche Einstellungen einen Einfluss auf die mangelnde Aufklärung der Morde und Anschläge?
Die rechtsextremen Anschläge der Terrorgruppe sind keine singulären Vorgänge. Journalistische Recherchen belegen, dass 137 Menschen ihr Leben durch Angriffe rechtsextremer Täter verloren.
Neben einer umfassenden und öffentlichen Aufklärung sind repressive und präventive Maßnahmen auszubauen. Dazu gehören unter anderem:
- die Vorbereitung und Durchführung des Verbotsverfahrens gegen die verfassungsfeindliche NPD und gegen rechtsextreme Organisationen und Kameradschaften,
- der Ausbau des Opferschutzes und von Beratungsstellen gegen Rassismus und Rechtsextremismus, positiv ist dabei zu bewerten, dass weitere Bundesländer – wie NRW – nun die Opferberatung ausbauen wollen,
- die Unterstützung von Nichtregierungsorganisationen, die sich die Analyse rechtsextremer Organisationen und Gruppen zum Ziel gesetzt haben, statt sie auszugrenzen oder zu beobachten,
- die Entwicklung eines Aktionsplanes von Staat und Gesellschaft zur Bekämpfung rassistischer Einstellungen und Diskriminierungen sowie den Ausbau der finanziellen Unterstützung von Aktivitäten, einschließlich Maßnahmen gegen Diskriminierung und für Gleichbehandlung in der Wirtschaft.
Angesichts der Vielzahl an rassistisch und rechtsextremistisch motivierter Gewalt und weit verbreiteten rassistischen Einstellungen wird der Verein „Mach meinen Kumpel nicht an!“, der in diesen Tagen sein 25-jähriges Jubiläum begeht, seine Aktivitäten für Vielfalt und Respekt und gegen Rassismus und Rechtsextremismus weiter ausbauen.




