Grußwort des Schirmherrn

Dr. Peter Tschentscher, Präsident des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg

Liebe Schülerinnen und Schüler,

liebe Auszubildende,

Hamburg ist eine internationale Stadt mit Beziehungen in alle Welt. Die Vielfalt der Kulturen und Religionen, die bei uns gelebt werden, macht Hamburg interessant, stark und lebenswert. Für ein friedliches Miteinander ist es aber erforderlich, dass sich die Menschen gegenseitig respektieren, dass alle frei und selbstbestimmt leben können.

Trotzdem kommt es immer wieder zu diskriminierenden Äußerungen in der Öffentlichkeit und menschenverachtender Hetze im Netz. Auch herablassende Bemerkungen und ausgrenzendes Verhalten im Alltag sind nicht harmlos. Sie führen zu einem Klima der Angst und bereiten einen Boden, auf dem Hass und Gewalt entstehen können.

Die gewerkschaftliche Initiative „Mach meinen Kumpel nicht an!“ setzt sich seit 35 Jahren für Toleranz und gleiche Chancen am Arbeitsplatz, in Schulen und Vereinen ein. Sie erklärt, wo harmlose Scherze aufhören und diskriminierendes Verhalten beginnt. Die Initiative zeigt praktische Wege, wie man in Betrieb und Schule gut miteinander auskommt, und wendet sich gegen jede Form von Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung.

Das bedeutet: Wer in Schule oder Betrieb aufgrund seiner Herkunft, seiner Religion, seines Geschlechts oder sexuellen Orientierung ausgegrenzt wird, ist nicht allein. Man kann auf Kolleginnen und Kollegen, Mitschülerinnen und Mitschüler zählen, die eine klare demokratische Haltung zeigen und sich aktiv für Toleranz und Respekt einsetzen. Das verdient hohe Anerkennung.

Der Wettbewerb „Die Gelbe Hand“ prämiert Ideen und Aktionen, die zu Toleranz und einem guten Miteinander beitragen. Ich hoffe, dass wieder viele Beiträge eingehen und wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Erfolg!  

 

Dr. Peter Tschentscher

Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg